Die Jahreshauptversammlung 2026 des Allgemeinen Unternehmerverbands Zittau und Umgebung e. V. bot einen starken Rahmen für offenen Austausch, klare Worte und neue Perspektiven für unsere Region. Rund 50 Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Vertreter aus Politik und Verwaltung nutzten den Abend, um gemeinsam über aktuelle Herausforderungen und zukünftige Wege zu diskutieren.
Ein besonderer Höhepunkt war die Rede von Jörg Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden. Mit viel Sachverstand und deutlichen Worten ordnete er die aktuelle Lage des Handwerks ein und machte zugleich Mut, trotz schwieriger Rahmenbedingungen nach vorn zu schauen. Sein Appell: mehr Freiheit, mehr Eigenverantwortung und weniger Bürokratie – damit Kreativität und Unternehmergeist wieder stärker wirken können.
Im Anschluss entwickelte sich eine lebhafte Diskussionsrunde mit Herrn Dittrich, Frau Schmied von der IHK sowie Oberbürgermeister Thomas Zenker. Die unterschiedlichen Blickwinkel, der offene Dialog und die konstruktiven Beiträge machten deutlich, wie wichtig ein pragmatisches Miteinander von Wirtschaft, Politik und Verwaltung ist. Moderiert wurde die Runde souverän von Rico Krampf (HC Rodertal).
Deutlich wurde auch: Die Herausforderungen in der Oberlausitz – allen voran die demografische Entwicklung – sind groß. Umso wichtiger sind gegenseitiges Verständnis, kurze Wege und das Ausschöpfen vorhandener Handlungsspielräume in den Verwaltungen.
Ein schöner Moment des Abends war die Begrüßung neuer Mitglieder im Verband:
- Marcel Schröder – Co-Strategen
- Steffi Berger – Berger Raumsysteme
- Patrick Tschotow – PT Fliesen- und Innenausbau
- Bernd Stieler – WOGENO Wohnungsgenossenschaft Zittau eG
Der Abend hat einmal mehr gezeigt, welchen Wert persönliche Begegnungen und direkter Austausch haben. Ein herzliches Dankeschön gilt der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien für die Ausrichtung der Veranstaltung sowie allen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, die der Einladung gefolgt sind und den Abend mit ihren Beiträgen bereichert haben.
Solche Formate sind ein wichtiger Baustein für eine starke regionale Wirtschaft – und für eine Zusammenarbeit, die nicht nur diskutiert, sondern gestaltet.





















